Dauerauftrag
Ein Dauerauftrag ist eine spezielle Form der Kontoüberweisung.
Normalerweise überweist man einen bestimmten Betrag, zum Beispiel um
eine Rechnung zu begleichen, per Hand mit online Banking oder
Überweisungsträger. Dies sind häufig Beträge, die einmalig anfallen und
deswegen ohne größere Probleme, überwiesen werden können.
Bei einem Dauerauftrag hingegen wird ein kontoführendes Bankinstitut
beauftragt, einen feststehenden und gleich bleibenden Betrag, zu einem
bestimmten wiederkehrenden Termin, an einen bestimmten Empfänger zu
überweisen. Solche termingebundenen, regelmäßigen Zahlungen können in
verschiedenen Bereichen des Lebens anfallen, vor allem aber macht der
Dauerauftrag da Sinn, wo zum Beispiel monatliche Überweisungen
stattfinden, wie bei der Miete, regelmäßige Beitragszahlungen für
Versicherungen oder Überweisungen an die Bausparkasse.
Der Dauerauftrag ist also das Gegenteil einer Einzugsermächtigung, da
hier nicht der Empfänger, sondern der Überweisende den aktiven Part der
Überweisung übernimmt. Außerdem kann man, nach der vollzogenen
Überweisung, das Geld nicht mehr zurückfordern, es sei denn, das Geld
ist beim Empfänger noch nicht eingegangen.
Der große Vorteil eines Dauerauftrages ist, dass man bestimmte
Überweisungen nicht mehr von Hand tätigen muss. Man spart dadurch eine
Menge Zeit und es besteht nicht mehr die Gefahr, dass Zahlungen
vergessen werden.
Um einen Dauerauftrag zu erteilen, muss die Bank die gleichen Daten
haben, die auch bei einer normalen Überweisung notwendig sind.
Zusätzlich muss sie aber noch den Zahlungstermin haben und in welchen
Zeitabständen der Betrag überwiesen werden soll, also zum Beispiel ein
Mal im Monat. Zu beachten ist allerdings, dass die Bank einem
Dauerauftrag nur zustimmt, wenn ausreichend viel Guthaben auf dem
überweisenden Konto vorhanden ist.