Bankleitzahl

Die Bankleitzahl – kurz BLZ – dient zur eindeutigen Identifizierung eines Geldinstitutes. Die Kennziffer ist in den meisten Fällen im Zahlungsverkehr, also bei Überweisungen, Lastschriften und dergleichen, anzugeben. Die Bankleitzahl besteht in Deutschland immer aus 8 Ziffern und wird in zwei Dreier- und einem Zweierblock dargestellt (z.B. 100 500 00).

Die erste Dreiergruppe bildet die Ortsnummer. Diese kennzeichnet den Ort der Filiale und den Bankbezirk in der sich das Geldinstitut befindet. Die vierte Ziffer zeigt, zu welcher Bankengruppe das Institut gehört. Diese ersten vier Stellen der BLZ, legt die Deutsche Bundesbank fest.

Die folgenden vier Stellen werden von den Bankgruppen, in Absprache mit der Deutschen Bundesbank, selbst bestimmt und sind eine interne Nummerierung von vorhandenen Filialen oder Bezirken.

Für Auslandsüberweisungen wird die Bankleitzahl seit 2003 mit der eigenen Kontonummer zum IBAN (International Bank Account Number) zusammengefasst. Dabei stellen die ersten beiden Ziffern den Ländercode dar. Diesem Code folgen zwei Prüfziffern und anschließend die eigentliche Kontoidentifikation.

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