Deflation

Die Begriffe Inflation und Deflation beschreiben das Verhältnis von Waren in einer Volkswirtschaft in Relation zur Geldmenge. Man kann diese beiden Begriffe eigentlich nicht trennen, obschon sie gegenteilige Entwicklungen beschreiben.

Bei einer Inflation ist die Geldmenge deutlich höher als die Menge der zur Verfügung stehenden Waren in Bezug auf den Warenwert. Bei einer Deflation ist die Geldmenge deutlich niedriger als die Menge der zur Verfügung stehenden Waren in Bezug auf den Warenwert.

Bestimmt wird der Markt von Angebot und Nachfrage. Aufgrund des Mangels an Waren steigt der Preis bei einer Inflation immer weiter an und kann astronomische Höhen erreichen. Bei einer Deflation steht nicht genügend Geld zur Verfügung um die Warenmengen zu kaufen. Das Angebot übersteigt also die Nachfrage erheblich. In Folge sinken die Preise unter Umständen ins bodenlose.

Das Hauptproblem einer Deflation liegt in der Preisentwicklung. Waren können nicht mehr kostendeckend produziert werden und der Absatz stockt, da nicht genügend Geldmittel vorhanden sind.

Die Inflationsrate zeigt auf, welche Tendenz aktuell gegeben ist. Eine positive Rate ist Indikator einer inflationären Entwicklung. Ist die Rate negativ, so ist die Entwicklung deflationär.

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