iTAN

Das Verfahren der indizierten Transaktionsnummer (iTAN) ist als sicherheitsgesteigerte Variante des regulären TAN-Verfahrens zu verstehen.

Der Bankkunde erhält weiterhin eine Liste mit Einmalpasswörtern (die nach der Benutzung also ihre Gültigkeit verlieren), in der Regel aus sechs Dezimalziffern bestehend. Jedes dieser Passwörter gilt bei Transaktionen im Online-Banking als eine Art der digitalen Unterschrift für das Bankinstitut – jede Transaktion die online getätigt wird, muss in der Regel nicht nur mit der PIN des Kunden sondern auch mit der TAN verifiziert werden. Die TAN-Liste wird dem Kunden der Bank im Regelfall postalisch zugestellt.

Das iTAN-Verfahren unterscheidet sich dahingehend vom TAN verfahren, dass die Liste der Einmalpasswörter (in der Regel 100 Stück) durchnummeriert (indiziert) ist. Bei einer Transaktion wird in Folge dessen nicht nur die PIN des Kunden, sondern auch eine ganz bestimmte TAN abgefragt. Eine Transaktion wird nur mit Eingabe der korrekten, geforderten TAN durchgeführt. Eine Fehleingabe durch den Kunden (beispielsweise durch einen Zahlendreher) führt dazu, dass die fehleingegebene TAN verfällt.

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