Kontokorrentkonto

Das Kontokorrentkonto ist die älteste Form eines Bankkontos und umfasst fast alle Arten von Bankkonten. Ein solches Konto beschreibt die übliche Leistungsabwicklung zwischen zwei Parteien, die dabei die Verrechnung von Verbindlichkeiten und Forderungen bezweckt um dadurch einen Saldo zu errechnen.

Rechtich gesehen ist jedes von Banken angebotene Konto ein Kontokorrentkonto, allerdings wird dieser Begriff kaum noch verwendet und ist den meisten Kunden heute nicht mehr bekannt. Es gibt zwar unzählige Varianten von Konten, doch die Grundlage eines jeden Kontos ist dabei immer gleich. Aber nicht nur zwischen Banken und Kunden kommt ein solches Konto zum Einsatz, auch Unternehmen nutzen mittlerweile dieses Prinzip.

Egal welche Art von Konto man besitzt, ein Kontokorrentkonto zeichnet sich immer durch seinen Saldo aus. Dieser Saldo bildet die Grundlage eines jeden Kontos und wird zum Beispiel nach Auflösung eines solchen Kontos sofort fällig. Die Auflösung eines Kontokorrentkontos kann durch beide Seiten ausgeführt werden. Um ein Konto zu eröffnen, bedarf es eines Vertrages, der alle Bedingungen und Absprachen regelt und festhält. Nach Abschluss des Vertrages werden alle entstehenden Ansprüche, die aufgrund von verschiedenen Leistungen entstanden sind, gegeneinader verrechnet.

In Deutschland werden die Abläufe eines Kontokorrentkontos im Handelsgesetzbuch geregelt und sind demnach streng definiert. So muss es sich zum Beispiel bei einem Vertragspartner immer um einen Kaufmann handeln, damit die Vereinbarungen zwischen den Parteien auch rechtlich korrekt abgesichert sind. Durch ein Kontokorrentkonto stehen die beiden Vertragsparteien in einer ständigen Geschäftsbeziehung, die auf den verschiedensten Grundlagen basieren kann. Für die Abrechnung auf dem Konto wird ein regelmäßiger Zeitraum festgelegt.

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