Tagesgeldzinsen

Tagesgeld ist für Sparer die optimale Anlageform, wenn die Sicherheit und die ständige Verfügbarkeit des Kapitals im Vordergrund stehen. Die Tagesgeldzinsen sind deutlich attraktiver, als die Konditionen auf Sparbüchern oder Girokonten. Die Konditionen sind in den letzten Jahren aufgrund der Finanzmarktentwicklung zwar gesunken, generell geht der Trend aber wieder nach oben und jeder Zehntel-Prozentpunkt nach dem Komma verbessert den Ertrag für Anleger.

Tagesgeldzinsen sind in den meisten Fällen keine Fest-Konditionen. Anleger sollten daher regelmäßig, am besten im monatlichen Rhythmus, die aktuellen Konditionen der besten Tagesgeldbanken vergleichen und gegebenenfalls zum Anbieter mit den besten Tagesgeldzinsen wechseln. Da es keine Kündigungsfrist gibt und keine Kosten, gehen Sparer beim Bankwechsel keinerlei Risiko ein. Bei einigen Banken gibt es für Neukunden sogar Sonderangebote, beispielsweise mit einem garantierten Zinssatz für einen begrenzten Zeitraum oder einen Zinsaufschlag.

Steuerlich zählen Tagesgeldzinsen zu den Einnahmen aus Kapitaleinkünften und unterliegen damit in Deutschland der Abgeltungssteuer. 25 Prozent der Zinsen werden an das Finanzamt abgeführt. Hinzu kommen noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf den gezahlten Steuerbetrag und eventuell die Kirchensteuer. Anleger können als Einzelpersonen bis zu 801 Euro Zinsen im Jahr ohne Steuerabzug beziehen, wenn sie der Bank einen Freistellungsauftrag für Zinseinkünfte erteilen. Verheiratete Anleger können sich den doppelten Betrag an Zinsen steuerfrei auszahlen lassen.

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