Zinsgutschrift

Mit der Zinsgutschrift fließen Ihnen die Zinsen zu

Bei vielen Geldanlagen bekommen Sie als Anleger die Zinsen in regelmäßigen Abständen und nicht erst am Ende der Laufzeit oder irgendwann in einigen Jahren gutgeschrieben. Mit Ende des vereinbarten Abrechnungszeitraumes wird die von Ihnen gehaltene Einlage um den Betrag der Zinsen erhöht.

Dies geschieht in der folgenden Art und Weise: Ihre Einlage wird mit dem jeweiligen Zinssatz multipliziert und die anfallenden Zinsen (z. B. in Euro) ausgerechnet. Zu diesem Zeitpunkt steht weiterhin ihre ursprüngliche Einlage auf dem Konto und die Zinsen sind lediglich als interne Verrechnungseinheiten bei der Bank existent. Jetzt muß Ihre Einlage aber um diesen Betrag erhöht werden.

Dies geschieht mit einer Buchung auf Ihrem Konto, die den Kontostand erhöht. Diese besteht meist aus zwei Positionen: Einerseits der Erhöhung des Guthabens auf dem Konto in Höhe der Zinsen. Diese Zinsen können aber wegen der Abgeltungsteuer nicht komplett gutgeschrieben werden, sondern es entsteht meist eine Last-Buchung in Höhe der Steuerlast. Am Ende des “alten” Abrechnungszeitraumes steht dann der Betrag, plus dem gutgeschriebenen Zinswert auf dem Konto.

Somit beginnt dann die Verzinsung im “neuen” Abrechnungszeitraum mit dem um die Zinsen (abzgl. der Abgeltungsteuer) erhöhten Anfangsguthaben. Insofern kann man sagen, dass die Zinsgutschrift zu den angenehmeren Buchungen gehört !

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